Welches dieser beiden Leben ist deins?

Lebst du auch das berechenbare Leben, das viele Menschen leben?

Damit meine ich nicht die volle Kontrolle über alles, was geschieht im Leben, sondern ein Leben, das mit vielen Dingen daherkommt, die nicht länger volle Erfüllung bringen.

Viele Menschen funktionieren – für andere-, weil sie glauben, es tun zu müssen und sie keine andere Wahl haben.

 

Doch was ist mit ihrem Leben?

Ihre Herzenswünsche tragen sie in sich, doch anstatt ihnen nachzugehen, finden sie Ausreden, warum sie nicht können.

Das berechenbare Leben gaukelt uns Sicherheit und Kontrolle vor. Dabei ermöglicht es nicht annähernd, in unsere wahre Kraft zu kommen.

Viele haben sich mit dieser emotionalen Flachlinie abgefunden.

Es sei halt nicht für sie bestimmt. Man könne nicht alles haben im Leben. Erfolg mache ohnehin nicht glücklicher.

 

Und was ist mit dem berechenbaren Leben? Macht das berechenbare Leben Menschen glücklich?

Schauen wir uns um. Was ist die Tagesordnung?

Strahlende, lebensfrohe, inspirierte Menschen?

Wenige ja. Und was ist mit dem Rest?

Ist es wirklich so, dass das erfüllte, energiegeladene Leben nur für ein paar wenige Menschen bestimmt ist?

Ist es wirklich so, dass Erfüllung und Zufriedenheit reine Glücksache sind?

Ist es wirklich so, dass gedämpfte Freude die Norm des menschlichen Daseins widerspiegelt?

Betrachtet man sich den grossen Rest, liegt es nahe zu glauben, dass es tatsächlich so sei.

 

Aber das kann nicht sein.

Wie absurd wäre es, wenn das Universum mit all seiner Fülle und Schönheit lediglich einen Bruchteil davon an uns Menschen weitergibt?

Es wäre zutiefst menschenverachtend. Als integraler Teil dieses Universums sind wir in Wirklichkeit nicht getrennt von der Fülle und Schönheit, die uns umgibt. Und doch scheint eine Art gefühlte Trennung vorhanden zu sein.

Wie gelingt es uns, uns selber zum Ausdruck zu bringen und endlich mehr Erfüllung und Zufriedenheit zu fühlen?

Wir müssen einen Schlussstrich ziehen.

Wir müssen die Entscheidung treffen, neue Wege zu beschreiten, Altes hinter uns zu lassen und neue Standards für unser Dasein zu definieren.

 

Diese nächste Daseinsebene ist nicht weniger realistisch wie die jetzigen Umstände. Aber sie kommt nicht von alleine. Wir müssen uns für unsere Grösse und Ziele entschliessen, als gäbe es kein Morgen.

Wir müssen klarer und mutiger denn je handeln. Wir müssen an uns und unsere Ziele glauben und unbeirrt darauf
hinarbeiten. Darum sind wir hier.

In der heutigen Gesellschaft hat sich die Meinung verbreitet, dass man gar nichts muss. Doch auch diese Entscheidung hat Konsequenzen und wer morgens nicht energiegeladen und voller Freuden aufwacht, ist so gut wie tot. Dann stellt sich niemand die Frage: “Muss er sich wirklich beschweren, Ausreden finden, kritisieren und seinen Frust an anderen auslassen?”

Das klingt unverschämt, doch im Innersten wissen wir alle:

Es ist wahr.

 

Sind Veränderungen und neue Wege tatsächlich schwerer als die fehlende Genugtuung des berechenbaren Lebens?

Ist das Aneignen neuer Verhaltensmuster tatsächlich mühseliger als die Konsequenzen, die durch ungünstige Denk- und Verhaltensmuster entstehen?

 

Wir reden nicht vom berechenbaren Leben, sondern einem Leben, in dem man langanhaltend und konstant voller Energie,
Enthusiasmus und Freude ist.

Ein Leben, das nicht nur aus irgendwelchen Aufgabenlisten besteht, die man täglich abarbeitet, sondern dem Leben seiner Visionen.

Ein Leben, das der Wahrheit entspricht, die wir alle in unseren Herzen tragen. Dein Leben.

Auf dieses Leben haben wir alle Anspruch – weil wir existieren -, doch nur die Mutigen machen es sich zu eigen. Mut bedeutet, neue Wege zu gehen und sich Dingen zu stellen, die andere kleinlaut mit der Ausrede “ich muss gar nichts” abschieben.

 

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